Mit Bus und Bahn zum Karneval
Veröffentlicht: Dienstag, 10.02.2026 13:34
An allen Karnevalstagen fahren mehr Züge nach Köln, damit alle gut und sicher ankommen. Zusätzlich setzt die Deutsche Bahn über 100 extra Sicherheitskräfte am Kölner Hauptbahnhof ein.

Es werden mehr und längere Züge eingesetzt
Zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag fahren wieder viele zum Karnevallfeiern nach Köln. Damit alle gut und sicher hin- und herkommen, werden wieder mehr Züge eingesetzt, heißt es unter anderem von go.Rheinland, dem VRR und der DB Regio. Allein beim National Express gibt's an Weiberfastnacht und Rosenmontag auf der RE 1 pro Tag fünf Sonderfahrten pro Fahrtrichtung mehr. Und weil die Züge voll werden, sollen längere Bahnen eingesetzt werden.
Außerdem setzt die Deutsche Bahn an den Karnevalstagen über 100 zusätzliche Sicherheitskräfte ein. Sie sollen für mehr Sicherheit am Kölner Hauptbahnhof und am Bahnhof Köln-Süd sorgen.
KVB setzt mehr Bahnen und mehr Personal ein
Getreu dem aktuellen Sessionsmotto „Mer dun et för Kölle“ passt die KVB ihr Angebot an. An Weiberfastnacht – werden zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt.
Und auch nachts fahren die Bahnen im 30-Minuten-Takt. Außerdem stehen an vielen stark frequentierten Haltestellen Mitarbeiter, damit die Bahnen dann schnell weiterfahren können. Neben dem eigenen Servicepersonal werden insgesamt 470 externe Sicherheitskräfte eingesetzt – das sind 120 mehr als im Vorjahr.
Änderungen für die Bahnen nach Frechen, Hürth, Brühl und Wesseling:
- Linie 1 Bei Bedarf kann es zeitweise zu einer Sperrung der Haltestelle „Heumarkt“ kommen. Verstärkung nachmittags auf einen 5-Minuten-Takt. Von 20 bis circa 23 Uhr im 10-Minuten-Takt, von 23 bis 2.15 Uhr im 15-Minuten-Takt bis „Bensberg“. Anschließend Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt zwischen „Weiden West“ und „Bensberg“.
- Linie 7 Bei Bedarf zeitweise Sperrung der Haltestelle „Heumarkt“. Bis 23 Uhr fahren die Bahnen im 10-Minuten-Takt, danach bis 2.15 Uhr im 15-Minuten-Takt. Anschließend im Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt zwischen „Frechen-Benzelrath“ und „Zündorf“.
- Linie 16 Verdichtung auf einen 10-Minuten-Takt bis 23 Uhr zwischen „Niehl Sebastianstraße“ und „Ubierring“ sowie „Severinstraße“ und „Wesseling“, danach bis 2.15 Uhr im 15-Minuten-Takt. Von 10 bis circa 4.30 Uhr am Folgetag fährt die Linie 16 ab der Haltestelle „Severinstraße“ nach Bonn bzw. Wesseling und zurück sowie von Niehl kommend bis zur Haltestelle „Ubierring“ und zurück.
- Linie 18 Bis 23 Uhr fahren die Bahnen im 10-Minuten-Takt zwischen „Buchheim Herler Straße“ und „Hürth-Hermülheim“, danach bis 2.15 Uhr im 15-Minuten-Takt bis „Schwadorf“ und im 30-Minuten-Takt bis Bonn. Anschließend im Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt zwischen „Buchheim Herler Straße“ und „Schwadorf“. Gemäß des Sperrkonzepts der Stadt Köln für die Zülpicher Straße wird die Linie 18 von 8.30 bis um 3 Uhr am Folgetag zwischen den Haltestellen „Barbarossaplatz“ und „Weißhausstraße“ getrennt. Ab „Barbarossaplatz“ werden die Züge der Linie 18 zur Haltestelle „Ubierring“ abgeleitet. Zwischen „Weißhausstraße“ und „Ulrepforte“ wird ein Ersatzverkehr der Linie 118 eingesetzt (siehe Busverkehr).
Jeckes Karnevalsticket für sechs Tage
Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bietet von Weiberfastnacht am Donnerstag (12. Februar) bis Veilchendienstag (17. Februar) ein besonderes Karnevalsticket an. Für 32,40 Euro können Fahrgäste an allen sechs Karnevalstagen unbegrenzt Busse und Bahnen im gesamten VRS-Netz sowie im sogenannten kleinen Grenzverkehr nutzen.
Das Karnevalsticket ist ausschließlich digital verfügbar – entweder als Handyticket oder als Online-Ticket im digitalen Ticketshop des VRS. Am Rosenmontag (16. Februar), der im Rheinland als Feiertag gilt, profitieren Inhaber des Karnevals-Tickets von der üblichen Mitnahmeregelung: An diesem Tag dürfen sie einen weiteren Erwachsenen und bis zu drei Kinder bis 14 Jahre kostenlos mitnehmen.
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