Köln: Vorbereitungen für Straßenkarneval

Wer in Köln zum Straßenkarneval geht, muss mit Kontrollen durch die Polizei rechnen. Messer sind bei allen öffentlichen Karnevalsveranstaltungen weiterhin verboten.

© EDM/Radio Erft

Kontrollen in Köln an Karneval

Wer in der kommenden Woche in Köln zum Straßenkarneval will, der muss sich auch in diesem Jahr wieder auf Personen- und Taschenkontrollen der Polizei einstellen. Denn es ist weiterhin verboten, Messer bei öffentlichen Veranstaltungen dabeizuhaben. Das gilt auch für alle öffentlichen Karnevalsveranstaltungen, zum Beispiel an Weiberfastnacht auf der Zülpi, auf den Ringen, in der Kölner Altstadt oder rund um den Chlodwigplatz.Und das gilt auch bei sämtlichen Karnevalszügen in der Kölner Innenstadt, aber auch in den Veedeln.

Mehr Polizei auf den Straßen

An den Karnevalstagen schickt die Kölner Polizei bis zu 1500 zusätzliche Polizisten auf die Straße. An Weiberfastnacht und Rosenmontag sogar noch mehr. Wir schicken an den Tagen alles raus, was gesund ist“, sagte Polizeieinsatzleiter Martin Lotz. Denn die Sicherheitslage sei weiter angespannt, auch wenn es keine konkreten Hinweise gibt.

Außerdem werden an strategischen Stellen wieder Überfahrsperren aufgestellt. Es gibt aber auch einige Neuerungen im Konzept. Nach dem Chaos rund um den Chlodwigplatz soll es diesmal dort mehr Müllcontainer und mehr WC-Anlagen geben. Und die Gleise der KVB werden mit Gittern, Sperren und Aufsichtspersonal der KVB besser gesichert, so die Stadt. Im Kwartier Latäng wird es diesmal drei Ein- und Ausgänge für die Feiernden geben. Neu ist der Eingang an der Ecke Barbarossaplatz und Kyffhäuser. Und auch neu: Der Ring wird vom Barbarossaplatz Richtung Beethovenstraße nicht mehr für Autos gesperrt. Die Gegenrichtung schon.

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