Prozessstart in Köln: Corona-Testbetrug vor Gericht

Vor dem Landgericht Köln beginnt am Dienstag (03.02.) der Prozess gegen einen 37-jährigen Betreiber eines Corona-Testzentrums. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, tausende Tests falsch abgerechnet und Testbescheinigungen ohne tatsächliche Durchführung ausgestellt zu haben. Dadurch soll er laut Anklage rund 700.000 Euro zu Unrecht kassiert haben.

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Anklage wegen massiven Betrugs mit Corona-Tests

Am Dienstag (03.02.) steht ein 37-jähriger Mann vor dem Landgericht Köln. Ihm wird vorgeworfen, in seinem Corona-Testzentrum zahlreiche Tests falsch abgerechnet und nicht ordnungsgemäß dokumentiert zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen knapp 60.000 Tests nicht korrekt erfasst worden sein, etwa 20.000 Tests sollen gar nicht stattgefunden haben.

Zusätzlich soll eine Mitarbeiterin auf Anweisung des Angeklagten Testbescheinigungen für seine Freunde und Bekannte ausgestellt haben, obwohl diese nicht vor Ort waren. Durch diese Vorgehensweise soll der Betreiber rund 700.000 Euro zu Unrecht erhalten haben.

Für den Prozess sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil wird voraussichtlich Ende Februar erwartet.

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