Köln: Zoo bekommt Fördergeld - Pate für Schneeleopardin

Die Lage war ernst – aber der Bestand des Kölner Zoos war nicht gefährdet. So beschreiben die Zoo-Vorstände die Zeit bislang während der Corona-Pandemie. Die lange Schließung von Mitte März bis Anfang Mai und die Besucherobergrenze reißen massive Löcher in den Etat.

© Kölner Zoo

Eintrittsgelder und Verkaufserlöse sind deutlich geringer. Die Ausgaben für Pfleger, Futter und Medikamente bleiben aber gleich. Deshalb freut sich der Zoo über 800.000 Euro Fördergelder, die Donnerstag symbolisch übergeben wurden. Die Summe deckt zumindest einen Teil der Verluste. Freitag soll die vor wenigen Tagen geborene Elefantenkuh getauft werden – dann wird auch der Name des Neuzugangs bekannt gegeben. Er soll „echt kölsch“ sein, heißt es.  

Regierungspräsidentin wird Siris Patin

Die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken übernimmt die Patenschaft für die im Kölner Zoo lebende Schneeleopardendame "Siri". "Siri" wurde 2009 in Salzburg geboren und ist im Jahr 2011 in die Domstadt gezogen. Gemeinsam mit Ihrem Partner "Akito" hat sie bereits mehrfach Nachwuchs bekommen und ist im Kölner Zoo ein Publikumsliebling.

Der Kölner Zoo hält seit 1994 Schneeleoparden. Diese sehen wegen Ihres langen Fells groß und schwer aus. Jedoch bringen sie nur 30-40 Kilogramm auf die Waage. Das weiße bis beigefarbene Fell mit markanten dunklen Zeichnungen, der lange Schwanz und die großen hellen Augen zeigen, dass die Leoparden nur große Katzen sind. Auch das Schnurren sowie das verspielte Wesen erinnern eher an die Schmusekatze aus dem heimischen Bereich. Trotzdem ist der Schneeleopard eine Großkatze und damit ein Jäger.

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