Wirtschaft im Rhein-Erft-Kreis bleibt angespannt

Im Rhein-Erft-Kreis bleibt die wirtschaftliche Situation angespannt. Die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer zeigt, dass viele Unternehmen weiterhin mit Herausforderungen wie geringer Nachfrage und hohen Kosten kämpfen. Nur wenige Betriebe erwarten eine Verbesserung ihrer Lage.

Unternehmen sehen kaum Besserung für die kommenden Monate

Die wirtschaftliche Lage im Rhein-Erft-Kreis bleibt angespannt. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer hervor, die am Donnerstag (19. Februar) veröffentlicht wurde. Zwar hat sich die Stimmung bei den Unternehmen an Rhein und Erft im Vergleich zum Herbst leicht verbessert, doch von einer Trendwende kann keine Rede sein.

Laut Umfrage bewerten 23 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Lage als gut. Das sind etwas mehr als im Herbst, dennoch blicken die meisten Betriebe pessimistisch in die Zukunft. Nur jedes zehnte Unternehmen rechnet damit, dass sich die eigene Situation im Laufe des Jahres verbessert.

Auch die Bereitschaft, zu investieren und neue Arbeitskräfte einzustellen, ist seit dem Herbst wieder leicht gesunken. Als größte Risiken nennen die Unternehmen die geringe Inlandsnachfrage, steigende Arbeitskosten sowie hohe Energie- und Rohstoffpreise.

An der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer haben sich dieses Mal 100 Unternehmen aus dem Rhein-Erft-Kreis beteiligt. Im gesamten Kammerbezirk der IHK waren es knapp 650.

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