Windrad bei Bedburg: Rotorblatt abgefallen

An einem Windrad bei Bedburg ist das Rotorblatt abgefallen, nachdem es zuvor wochenlang herunterhing. Der Hersteller Nordex erklärt, dass dies Teil eines Sicherheitskonzepts war. Die Ursache für den Schaden wird derzeit untersucht.

© Feuerwehr Bedburg / Archivbild

Untersuchung nach Rotorblatt-Abbruch bei Bedburg

Bei Bedburg an der A44n ist ein Rotorblatt eines Windrads abgefallen. Zuvor hatte der Flügel fast drei Wochen lang heruntergehangen, nachdem er abgebrochen war. Laut Angaben des Herstellers Nordex ist das Rotorblatt abgefallen, als der Rotor planmäßig in Position gedreht wurde.

Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, dass diese Maßnahme Teil eines abgestimmten Sicherheitskonzepts gewesen sei. Wäre das Rotorblatt durch diese Aktion nicht abgefallen, hätte es maschinell abgetrennt werden müssen.

Nach Angaben von Nordex konnten die Arbeiten aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht früher durchgeführt werden. Zu keinem Zeitpunkt habe dabei eine kritische Situation für Personen oder die Anlage bestanden.

Die Nordex Group untersucht derzeit in Zusammenarbeit mit dem Kunden und Experten die Ursache für den Schaden. Parallel dazu laufen die Bergungsarbeiten. Die Untersuchung werde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, so das Unternehmen.

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