Wesseling: Stadt leidet massiv unter Corona-Folgen

Die Stadt Wesseling muss den Gürtel enger schnallen. Sie ist finanziell besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Darauf hat die Kämmerin Karolin Beloch beim Einbringen des Haushalts hingewiesen.

© Stadt Wesseling

Nach Belochs Angaben hatte die Stadt in den letzten Jahren Einnahmen von rund 60 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer, in diesem Jahr rechnet sie nur noch mit 12 Millionen Euro. Für sie ist klar: die Zeiten sind vorbei, in denen die Stadt Wünsche außer Plan erfüllen konnte. Sie setzt stattdessen auf Fördermittel. Aber trotz der angespannten Situation müsse Wesseling investieren. Die Kämmerin setzt dabei auf das Motto „mehr Neues bauen anstatt Altes zu flicken“, denn diese Investitionen schaffen neue Werte in der Bilanz. Als größte Investitionen stehen in Wesseling die Sanierung des Schulzentrums für 25 Millionen Euro, der Neubau der Kita am Hallenbad für rund 7 Millionen Euro und die Erweiterungen der Grundschulen für 6,3 Millionen Euro an. Trotz der schlechten Finanzlage plant die Stadt keine Steuererhöhungen. Jetzt ist die Politik am Zug: die Fachausschüsse beraten jetzt den Entwurf. Voraussichtlich Anfang Mai entscheidet der Rat über den Haushalt.

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