Warnstreiks an Schulen angekündigt

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ruft für kommenden Donnerstag zu einem bundesweiten Warnstreik an Schulen auf. Betroffen sind angestellte Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter.

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Bundesweite Aktionen für 29. Januar geplant

Viele Eltern müssen umplanen. In der kommenden Woche werden die Warnstreiks auf die Schulen ausgeweitet. Nach ersten Aktionen in dieser Woche unter anderem an Schulen in Köln und Bonn ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) jetzt am kommenden Donnerstag (29. Januar) zu einem bundesweiten Warnstreiktag auf. Dazu sind nicht nur angestellte Lehrkräfte, sondern auch etwa Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter aufgerufen. Verbeamtete Lehrkräfte dürfen allerdings nicht streiken.

Zum Hintergrund: Die Gewerkschaften fordern für die mehr als 920.000 Tarifbeschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen – mindestens aber 300 Euro mehr. Von Länderseite waren die Forderungen wegen knapper Länderhaushalte wiederholt als überzogen zurückgewiesen worden.

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