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Prozess nach tödlichem Zugunglück in Hürth startet
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Prozess nach tödlichem Zugunglück in Hürth startet

Bei einem schweren Zugunglück in Hürth vor 2 Jahren sind zwei Arbeiter gestorben, bald startet der Prozess in dem Fall am Amtsgericht in Brühl. Angeklagt ist ein 54-jähriger Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens, er muss sich ab 01. Juli wegen fahrlässiger Tötung verantworten.

Veröffentlicht: Montag, 02.06.2025 15:25

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Angeklagter soll Sicherheitsmaßnahmen für Gleisarbeiten nicht eingehalten haben

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Zwei Arbeiter sind im Mai 2023 in Hürth-Fischenich von einem Intercity erfasst und getötet worden. Für dieses Unglück muss sich jetzt ein 54-jähriger Mann am Brühler Amtsgericht verantworten. Er ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, der Prozess startet am 01. Juli.

Der Mann war als Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma für die Sicherung der Baustelle auf der Strecke in Hürth-Fischenich zuständig. Laut Anklage soll er wesentliche Punkte eines Sicherungsplans für die Arbeiten auf der Bahnstrecke in Fischenich aber nicht umgesetzt haben. Er soll die Bauarbeiten freigegeben haben, obwohl die dafür erforderliche Sperrung des Gleises noch nicht bestätigt worden war. Zudem soll er Sicherheitsposten an der Strecke nicht richtig positioniert und eingewiesen haben, die die Arbeiter vor heranfahrenden Zügen warnen sollten. Deshalb stand der Bautrupp wohl noch im Gleis, als der IC anrollte. Auch eine Notbremsung des Zugführers konnte den tödlichen Unfall nicht mehr verhindern.

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