Einfachere Sprache in Kölner KVB gefordert

In Köln setzen sich Menschen mit Lernschwierigkeiten für einen barrierefreien Nahverkehr ein. Eine neue Online-Petition fordert umfassende Verbesserungen bei den Kölner Verkehrsbetrieben.

© Radio Erft

Infos in einfacher Sprache gefordert

Keine oder zu leise Durchsagen an den Haltestellen oder zu viele Stufen – mit Bus und Bahn fahren ist für Menschen mit Beeinträchtigungen oft mit vielen Problemen verbunden. Jetzt fordern Kölner Vertreter der politischen Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten „Wir für Sie“ Abhilfe. Sie haben eine Online-Petition gestartet. Unter anderem fordern sie dort von den Kölner Verkehrsbetrieben, dass alle Zugänge zu Bus und Bahn ohne Stufen und ebenerdig seien sollen. Außerdem müssten die Informationen zum Hören und Sehen in den Bahnen in einfacher Sprache formuliert werden. Und es soll mehr Wegweiser zu den Haltestellen geben und mehr Durchsagen in der Bahn und auch an Haltestellen.

Mobilität heißt in der Stadt unterwegs sein und das sei mehr als funktionierende Fahrstühle und Rolltreppen, so die Gruppe. Denn für Menschen mit Lernschwierigkeiten gäbe es noch ganz andere Barrieren, über die wenig gesprochen werde.

Weitere Themen von Rhein und Erft

Weitere Meldungen