Bergheim: Rheinische Rübenbauern melden Rekordertrag

In Bergheim hat der Rheinische Rübenbauern-Verband bei seiner Mitgliederversammlung eine Rekordernte für die Rübenkampagne vermeldet. Trotz hoher Erträge bleibt die wirtschaftliche Lage für die Landwirte und die Zuckerindustrie angespannt. Die EU-Politik und die Entwicklung der Anbauflächen stehen im Fokus.

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Rheinischer Rübenbauern-Verband zieht Bilanz in Bergheim

Der Rheinische Rübenbauern-Verband hat bei seiner Mitgliederversammlung eine Bilanz für das vergangene Jahr gezogen, und die fällt gemischt aus. Die Rübenbauern haben in der letzten Rübenkampagne einen Rekordertrag von über 15 Tonnen Zucker pro Hektar erzielt. Aber trotz dieser hohen Ernte sind die aktuellen Zuckerpreise laut Verband nicht kostendeckend – weder für die Landwirte noch für die Zuckerindustrie.

Einige Entscheidungen der EU in Brüssel bewertet der Verband positiv. Dennoch sieht er Reformbedarf, damit die europäische Landwirtschaft wettbewerbsfähig bleibt. Klimaschutz wird als wichtig eingestuft, müsse aber für die Betriebe bezahlbar sein.

Der Geschäftsführer des Zuckerherstellers Pfeifer & Langen betonte, dass die Anbaufläche für Rüben im Jahr 2026 deutlich reduziert werden sollte. Nur so könne das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wiederhergestellt werden.

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