Arbeitsmarkt im Rhein-Erft-Kreis: Rückblick und Ausblick

Der Arbeitsmarkt im Rhein-Erft-Kreis steht vor großen Herausforderungen. Die Arbeitslosenquote ist gestiegen, offene Stellen sind rückläufig, und der Fachkräftemangel verschärft die Situation. Doch es gibt Lösungsansätze, die Hoffnung machen.

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Arbeitslosenquote steigt leicht

Im Rhein-Erft-Kreis ist die Arbeitslosenquote im Jahr 2025 leicht gestiegen und lag durchschnittlich bei 6,5 Prozent. Das entspricht über 800 zusätzlichen Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig wurden bei der Agentur für Arbeit Brühl und dem Jobcenter Rhein-Erft rund 10 Prozent weniger offene Stellen gemeldet.

Fachkräftemangel bleibt großes Problem

Ein großes Problem für den Arbeitsmarkt bleibt der Fachkräftemangel. Laut der Agentur für Arbeit Brühl waren mehr als die Hälfte der offenen Stellen zum Jahresende für Fachkräfte ausgeschrieben. Allerdings haben mehr als zwei Drittel der gemeldeten Bewerber keinen Abschluss, was die Besetzung dieser Stellen erschwert.

Maßnahmen für Bewerber ohne Abschluss

Um dem entgegenzuwirken, hat das Jobcenter Rhein-Erft im vergangenen Jahr zahlreiche Bewerbertage für Personen ohne Abschluss organisiert. Diese Maßnahmen führten dazu, dass viele Bewerber eine neue Arbeitsstelle finden konnten.

Ausblick auf das Jahr 2026

Auch für das Jahr 2026 sieht die Agentur für Arbeit Brühl Herausforderungen auf den Arbeitsmarkt zukommen. Die Hoffnung liegt darauf, dass Unternehmen verstärkt auch Bewerbern mit geringer oder keiner Ausbildung eine Chance geben. Zudem sei es wichtig, dass Unternehmen ihre Angestellten weiterbilden. Die Agentur für Arbeit Brühl bietet an, mögliche Weiterbildungen von geringqualifizierten Arbeitskräften finanziell zu unterstützen.

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