Viel Arbeit für Erftstädter Einsatzkräfte

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Erftstadt hatten 2025 deutlich mehr Einsätze als im Vorjahr. Darunter waren viele Großeinsätze wegen Starkregens, dem Fund von Weltkriegsbomben, aber auch viele Unfälle und Brände.

© Feuerwehr Erftstadt

Einsatz- und Rettungskräfte im Dauereinsatz

Verkehrsunfälle, viele Brände und die Einsätze wegen des Starkregens im Mai und Juni – hinter den Erststädter Einsatzkräften liegt ein krasses Jahr. Für Feuerwehr und Rettungsdienst gab es im Jahr 2025 deutlich mehr Einsätze als im Vorjahr. Das zeigen die geleisteten Arbeitsstunden – sie haben sich von 5.800 auf 10.000 fast verdoppelt. Zum Beispiel auch durch zwei Großeinsätze und Evakuierungen nach dem Fund von Weltkriegsbomben, einmal in Bliesheim und dann in Kierdorf. Mehrfach mussten die Rettungskräfte im letzten Jahr auf Erftstadts Straßen und den umliegenden Autobahnen zu schweren, teils tödlichen Unfällen ausrücken. Und immer wieder haben Brände für viel Arbeit gesorgt – einmal mit kuriosem Ausgang, als die Rettungskräfte beim Löschen eine Cannabisplantage fanden.


Bombenfund im Rotdornweg in Bergheim-Mitte© Stadt Erftstadt
Bombenfund im Rotdornweg in Bergheim-Mitte
© Stadt Erftstadt

Neue Brandschutzkleidung und neue Feuerwache in Friesheim

Die Stadt investiert weiter: Ab diesem Jahr fahren die ersten Fahrzeuge im neuen, einheitlichen Design. In Friesheim startet der Bau einer neuen Feuer- und Rettungswache, im März soll das alte Gebäude abgerissen werden. Und auch in Lechenich und Bliesheim sind neue Gebäude geplant. Außerdem wird das Sirenensystem modernisiert, es fehlen nur noch sechs Anlagen. Zusätzlich will die Feuerwehr die IT-Technik für den Einsatzleitwagen überholen, Einsatzcontainer mit großem Löschwassertank beschaffen. Dazu sind neue Brandschutzkleidung, ein neues, elektrobetriebenes Notarzteinsatzfahrzeug und eine neue Rettungsdienstflotte geplant.

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