Bedburg: Microsoft will noch mehr investieren

Der US-Konzern Microsoft plant derzeit drei Groß-Rechenzentren in Bedburg, Bergheim und Elsdorf. Und er will seine Pläne in Bedburg ausweiten, berichtet die Stadt. Deswegen wird das interkommunale Gewerbegebiet an der A61 erweitert.

© Stadt Bedburg

Gute Vorraussetzungen für den Strukturwandel

Microsoft will seine Pläne für Rechenzentren im Nordkreis offenbar noch größer fassen. Der Konzern habe signalisiert, sein Vorhaben in Bedburg ausweiten zu wollen, berichtet die Stadt im zuständigen Ausschuss. Deswegen soll das interkommunale Gewerbegebiet an der A61, das Bedburg, Bergheim und Elsdorf zusammen betreiben, erweitert werden – von 40 auf 75 Hektar. Und die Fläche soll als Sondergebiet für Rechenzentren ausgewiesen werden – insofern könnte Microsoft sogar einen weiteren Hyperscaler planen. Aber auch andere Betreiber von Rechenzentren wären möglich. Laut Kölner Stadtanzeiger wollte sich Microsoft zu der geplanten Erweiterung nicht äußern. Der Konzern will nach aktuellem Stand insgesamt drei Hyperscaler in Bergheim, Bedburg und Elsdorf bauen – der Spatenstich in Bergheim ist Mitte März.

Grundsätzlich scheint das Gewerbegebiet bei Firmen sehr begehrt. Nachdem der Modehersteller Snipes bei seinem geplanten Logistikzentrum einen Rückzieher gemacht habe, gebe es eine hohe Nachfrage von anderen Unternehmen, sagt die Stadt.

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