Rheinisches Revier: Bürger gefragt bei Zukunftsplanung
Veröffentlicht: Dienstag, 24.02.2026 15:46
Die Menschen im Rheinischen Revier haben die Möglichkeit, sich aktiv in die Planung für die Zeit nach der Braunkohle einzubringen. Ein speziell einberufener Bürgerrat, dem auch 20 Bewohner aus dem Rhein-Erft-Kreis angehören, wird Empfehlungen für die Landesregierung erarbeiten.

Bürgerrat gibt Empfehlungen für das Rheinische Revier
Im Rheinischen Revier wird die Beteiligung der Bürger an der Gestaltung der Zukunft nach dem Ende der Braunkohle großgeschrieben. Ein eigens gegründeter Bürgerrat wird Empfehlungen für die Landesregierung entwickeln, wobei 20 Bewohner aus dem Rhein-Erft-Kreis mitwirken. Diese hatten sich um eine Teilnahme beworben und werden in den kommenden Tagen eine schriftliche Bestätigung erhalten.
Die Zukunftsagentur hat in den vergangenen Wochen rund 7.000 Menschen nach dem Zufallsprinzip eingeladen, an diesem Bürgerrat teilzunehmen. Das Gremium wird jetzt aus insgesamt 100 Teilnehmern aus dem gesamten Rheinischen Revier gebildet, und es zeigte sich eine hohe Teilnahmebereitschaft: Es gab mehr Zusagen als Plätze. Laut einem Sprecher der Zukunftsagentur erfolgte die Auswahl der Teilnehmer anhand von Alter, Geschlecht und Region, auch das Bildungsniveau spielte eine Rolle. Zwar entspricht die Zusammensetzung nicht streng wissenschaftlichen Repräsentativitätskriterien, sie spiegelt jedoch die Bevölkerungsverteilung der Region wider.


