Renaturierung der Erft in Gymnich verzögert sich

In Erftstadt-Gymnich verzögern sich die Arbeiten zur Renaturierung der Erft. Grund dafür sind mögliche Funde von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch die Sperrung mehrerer Straßen dauert länger als geplant.

© Erftverband

Kampfmittelverdacht stoppt Bauarbeiten in Erftstadt-Gymnich

In Erftstadt-Gymnich sind die Arbeiten rund um die Renaturierung der Erft ins Stocken geraten. Nach Angaben des Erftverbandes besteht der Verdacht auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb mussten die Arbeiten Anfang des Jahres gestoppt werden.

Ursprünglich sollten die Maßnahmen im Frühjahr fertig sein, jetzt verzögern die Untersuchungen das Ganze voraussichtlich um etwa drei Monate. Das betrifft auch die gesperrten Straßen: erst wenn der alte Lauf der alten Erft vollständig verfüllt ist, können die als Baustraßen genutzten Wege wieder freigegeben werden. Der Erftverband rechnet damit, dass es frühestens im April so weit ist.

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