
Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW ab 2027 in Betrieb
In Kerpen starten jetzt nach Karneval (9. KW) die Tiefbauarbeiten für die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete. Das Land NRW will hier künftig rund 700 Schutzsuchende unterbringen. In der Erstaufnahme des Landes NRW wird die medizinische Erstuntersuchung vorgenommen, außerdem können die Menschen ihren Asylantrag stellen. In der Regel bleiben Geflüchtete zwei bis maximal vier Wochen in der Einrichtung, bevor sie dann in eine zentrale Unterbringungseinrichtung verlegt werden. Fertig werden soll die Erstaufnahmeeinrichtung an der Humboldtstraße in Kerpen dann 2027.
Gegen den Bau hatte es im Vorfeld viel Widerstand gegeben. Für Stadtverwaltung und Politik überwiegen die Vorteile: Die Kosten für die Einrichtung übernimmt das Land und die Geflüchteten werden auf das Kontingent von Kerpen angerechnet.Der Stadt werden entsprechend weniger Menschen zugeteilt.