Warnstreik: Busse und Bahnen stehen Montag still

Die Gewerkschaft Verdi ruft zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr aus. Den ganzen Montag sollen Beschäftigte die Arbeit niederlegen. Die KVB sind massiv betroffen, die REVG ist laut aktuellem Stand nicht betroffen.

© Radio Erft / Symbolbild

Druck auf Arbeitgeber wächst

Nutzer von Bussen und Bahnen an Rhein und Erft müssen sich am Montag auf Ausfälle und Verspätungen stellen. Die Gewerkschaft Verdi hat in ganz Deutschland zu Streiks im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Der Bus- und Straßenbahnverkehr werde in vielen Regionen zum Erliegen kommen, heißt es. S-Bahnen und Regionalzüge sind nicht betroffen.

Wie üblich fahren keine KVB-Stadtbahnen, auch nicht die 16 und 18 nach Bonn. Es werden nur vereinzelt Busse unterwegs sein, die von Subunternehmen im Einsatz sind. Die Kundencenter und die Vertriebsstelle der KVB bleiben geschlossen. Der Betrieb der KVB wird erst zum Beginn des Betriebstages am Dienstag, 3. Februar, wiederaufgenommen.

Allein in NRW sind nach Gewerkschaftsangaben rund 30.000 Beschäftigte aus über 30 Unternehmen von der aktuellen Tarifverhandlungen betroffen. Die Belastung im ÖPNV sei in NRW seit Jahren extrem hoch. Schichtdienste, Zeitdruck und Personalmangel trieben viele Beschäftigte an ihre Grenzen, heißt es. Der Streik ist demnach ein klares Signal an die Arbeitgeber, sich endlich zu bewegen.

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