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Viel Arbeit für Rettungskräfte an Silvester
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Viel Arbeit für Rettungskräfte an Silvester

Die Feuerwehr im Rhein-Erft-Kreis hatte in der Silvesternacht viel zu tun. Allein in Bergheim musste die Feuerwehr 15-mal ausrücken. Ruhiger war es für die Polizei. Hier sind die Einsätze um fast 40 zurückgegangen.

Veröffentlicht: Freitag, 02.01.2026 13:11

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Weniger Polizeieinsätze als im Vorjahr

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Viele von uns haben friedlich ins neue Jahr gefeiert. Das zeigen auch die Zahlen, die die Polizei jetzt (02. Januar) für den Rhein-Erft-Kreis vorgelegt hat. Danach gab es weniger Einsätze als in der letzten Silvesternacht. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 204 Mal ausrücken - 39-mal weniger als im Vorjahr. Es gab 19 Ruhestörungen, einige Sachbeschädigungen und 10 Körperverletzungen. Außerdem wurde in Brühl ein Polizist verletzt. Unbekannte hatten im Bereich der Dresdenerstraße und Leipziger Straße Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte geschossen. Eine Rakete traf dabei einen Beamten am Kopf. Er blieb nach ambulanter Behandlung im Dienst.

Silvesterraketen sind wohl auch der Grund für einen Brand in Kerpen-Horrem. Dort soll ein Feuerwerkskörper durch ein offen stehendes Fenster in ein Haus in der Straße "Zum Wolfsberg" geflogen sein. Zwei Frauen mussten von der Feuerwehr aus der brennenden Wohnung gerettet werden.

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Keine Angriffe auf Bergheimer Feuerwehr

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Viel Arbeit hatte die Feuerwehr zum Beispiel in Bergheim. Hier musste die Feuerwehr in der letzten Nacht 15-mal ausrücken – drei Einsätze mehr als im Vorjahr. Meist brannten Mülltonnen oder Gestrüpp, etwa in Oberaußem, Quadrath-Ichendorf und Thorr. In Thorr griff das Feuer auf zwei Garagen über, konnte aber schnell gestoppt werden. Ein gemeldeter Gebäudebrand entpuppte sich als brennende Mülltonne. Die Feuerwehr hatte alle Einsätze rasch im Griff.

Besonders positiv: es gab in dieser Silvesternacht keine gezielten Angriffe auf Rettungskräfte. Das gilt vor allem für die zwei Einsatzschwerpunkte der vergangenen Jahre, die Wohnparks in Ahe und Zieverich, heißt es vom Leiter der Feuerwehr, Torsten Flemm. Der Rettungsdienst musste in der Silvesternacht zu 24 Einsätzen ausrücken, auch hier waren es weniger Einsätze als im Vorjahr (32).

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Viel Arbeit für Rettungskräfte an Silvester
© Feuerwehr Bergheim
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Viele Angriffe auf Polizei in Köln

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In Köln gab es in der Silvesternacht mehrere gefährliche Zwischenfälle. Kurz vor Mitternacht soll aus einer Gruppe heraus auf Autos geschossen worden sein. Laut Polizei handelte es sich bei dem Vorfall in Mülheim um eine Schreckschusspistole, die sichergestellt werden konnte. Nach Mitternacht hat dann ein Mann auf den Kölner Ringen mit Feuerwerkskörpern auf Polizisten geschossen. Und gegen 1 Uhr sollen Jugendliche im Görlinger Zentrum im Kölner Norden gezielt Polizisten mit Böllern attackiert haben. Zwei 14-Jährige wurden gestellt und ihren Eltern übergeben.

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Feuer in Kölner Hochhaus

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Einen Großeinsatz der Feuerwehr gab es am Silvesterabend in Köln. Auf einem Balkon im 10. Stock eines Hochhauses an der Ostlandstraße war gegen 21 Uhr am Mittwochabend (31. Dezember) Feuer ausgebrochen. Ob eine Silvesterrakete schuld war, ist unklar. Das Feuer griff auf die Wohnung über und schlug bis auf den Balkon im 11. Stock. Feuerwehrleute bekämpften die Flammen im 10. und 11. Stock – auch über die Drehleiter. Eine bettlägerige Person im 11. Stock blieb unverletzt in ihrer rauchfreien Wohnung. Die Wohnung, auf deren Balkon das Feuer ausbrach, ist aktuell unbewohnbar.

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