Urteil im Geiselnahme-Prozess Köln-Kalk

Im Geiselnahme-Prozess Köln-Kalk wurde jetzt das Urteil gesprochen: 5 Jahre und 9 Monate Haft für den Täter, der 2021 einen Mann wegen eines Dealerhandys festgehalten und misshandelt hatte.

Misshandlung und Befreiung des Opfers

Im Prozess um eine Geiselnahme in einer Wohnung in Köln-Kalk ist jetzt das Urteil gesprochen worden. Der Angeklagte wurde zu 5 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Im Februar 2021 hatte der Verurteilte einen Mann in eine Wohnung in Köln-Kalk gelockt und mehrere Tage gefangen gehalten. Hintergrund war, dass er zuvor ein im Drogenhandel genutztes „Dealerhandy“ verloren hatte. Über mehrere Tage soll der Mann misshandelt und mit dem Tod bedroht worden sein, um herauszufinden, wo das Handy geblieben ist. Der Täter war offenbar davon ausgegangen, dass das Opfer das Handy verkauft oder der Polizei übergeben hat. Erst als der Verletzte laut um Hilfe rief, wurde er nach etwa einer Woche befreit und kam anschließend ins Krankenhaus.

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