Rhein-Erft: Warmfront brachte nur einen Unfall in Friesheim

Im Rhein-Erft-Kreis ist die angekündigte extreme Glätte am Montagmorgen ausgeblieben. Die meisten Glatteisunfälle gab es dagegen am Samstag und Sonntag.

© Feuerwehr Brühl

Autofahrerin fuhr Loch in Hauswand

Die Warmfront, vor der Wetterexperten gewarnt haben, ist vergleichsweise glimpflich über den Kreis gezogen. Es gab am Montagmorgen nur einen Glätteunfall in Erftstadt-Friesheim auf der Zülpicher Straße. Dort kam ein Autofahrer in einer Kurve von der Straße ab, landete im Graben und musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Am Wochenende gab es dagegen laut Polizei über 20 witterungsbedingte Einsätze. Die meisten Verkehrsunfälle gab es mit je 5 in Brühl und Pulheim, es blieb aber meist bei Sachschäden. Spektakulär war am Sonntag ein Unfall in Brühl-Pingsdorf: Dort rutschte eine Autofahrerin in eine Hauswand und rammte ein Loch in das dahinter liegende Schlafzimmer. Verletzt wurde aber niemand. In Frechen stürzte ein Mofafahrer auf dem glatten Kaskadenweg. Außerdem stießen Samstagfrüh auf der L 93 zwei Autos zwischen Bergheim-Quadrath-Ichendorf und Oberaußen zusammen. Als ein anderer Autofahrer bremste, um zu helfen, prallte ein Bus in dessen Wagen. 

Chaotischer dürfte es dagegen bei vielen Familien zu Hause gelaufen sein, weil die Landesregierung aus Sicherheitsgründen die Schulen dicht gemacht hat. Viele weiterführenden Schulen versuchten kurzfristig, Distanzunterricht zu machen, einige Grundschulen haben zumindest eine Notbetreuung angeboten, zum Beispiel alle Grundschulen in Hürth.

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