Rhein-Erft-Kreis: Warnstreik legt Bus- und Bahnverkehr lahm
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 15:55
Im Rhein-Erft-Kreis und in Köln bleiben vielerorts Bushaltestellen und Bahnhöfe leer. Hintergrund ist ein Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Ver.di die Mitarbeiter der KVB und REVG aufgerufen hat. Betroffen sind insbesondere die Stadtbahnlinien und der gesamte Busverkehr in der Region, während S-Bahnen und Regionalzüge als Alternative gelten.

Streik beeinträchtigt ÖPNV im Rhein-Erft-Kreis und Köln
Am Freitag (27. Februar) und Samstag (28. Februar) kommt es im Rhein-Erft-Kreis und in Köln zu weitreichenden Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) zu einem Warnstreik aufgerufen. Infolgedessen entfallen sämtliche Stadtbahnlinien in Köln, einschließlich der Linien 16 und 18, die über Wesseling bzw. Hürth und Brühl nach Bonn führen.
Auch alle Buslinien im gesamten Rhein-Erft-Kreis und Köln sind von dem Streik betroffen. Fahrten werden lediglich dann durchgeführt, wenn Subunternehmen einspringen können. Laut REVG konnten von den regulären über 2000 Fahrten bisher 1700 stattfinden. Sie seien durch Subunternehmen und Mitarbeitern, die nicht am Streik teilnehmen, besetzt worden. Für den Freitagnachmittag und den Abend rechnet das Unternehmen nicht mehr mit unerwarteten Ausfällen. Am Samstag sollen außerdem über 50 Prozent der Fahrten stattfinden.
Ab Sonntagmorgen (1. März) sollen Busse und Bahnen wieder nach Fahrplan fahren. Pendler können als Alternative auf die Züge der Deutschen Bahn ausweichen, da S-Bahnen, Regionalbahnen und RegionalExpresse nicht vom Streik betroffen sind.

