Prozess wegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung in Köln

Am Kölner Landgericht beginnt am Montag ein Prozess gegen fünf Angeklagten. Ihnen wird vorgeworfen, durch Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung einen Schaden von mehreren Millionen Euro verursacht zu haben. Insgesamt geht es um knapp 700 Straftaten.

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Prozess-Start gegen Bauunternehmer wegen Schwarzarbeit

Am Montag (26. Januar) beginnt vor dem Kölner Landgericht ein Prozess gegen fünf Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, durch Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung einen Schaden von über elf Millionen Euro verursacht zu haben. Insgesamt geht es um knapp 700 Straftaten.

Die Angeklagten sollen mehrere Bauunternehmen geführt haben, die Gerüstarbeiten in großen Industrieanlagen erbracht haben. Dabei sollen Sozialabgaben und Steuern nicht oder nur teilweise abgeführt worden sein. Laut Anklage wurden die Schwarzlöhne über Scheinrechnungen und Servicefirmen organisiert.

Der Schaden für die Sozialkassen beläuft sich auf über sieben Millionen Euro, der Steuerschaden auf rund vier Millionen Euro.

Für den Prozess sind 22 Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil wird Ende April erwartet.

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