Prozess gegen Kölner Familie wegen schwerer Vorwürfe
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.01.2026 16:45
Vor dem Kölner Landgericht steht eine Familie aus Köln wegen schwerer Vorwürfe vor Gericht. Angeklagt sind fünf Mitglieder, darunter die Eltern, zwei Schwestern und der Sohn einer der Schwestern. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Geldwäsche, Menschenhandel und Betrug vor.

Familie aus Köln vor Gericht: Vorwürfe wie Geldwäsche und Betrug
Am Donnerstag (22. Januar) beginnt vor dem Kölner Landgericht ein Prozess gegen eine Familie aus Köln. Angeklagt sind die Eltern, zwei Schwestern sowie der Sohn einer der beiden Schwestern.
Die Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen die fünf Angeklagten. Dazu zählen Geldwäsche, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Menschenhandel und Betrug. Laut Anklage soll die Familie ihren Lebensunterhalt durch kriminelle Aktivitäten finanziert haben. Dabei soll eine Immobilie in Köln-Ostheim als gemeinsame Kasse gedient haben.
In diesem Zusammenhang wirft die Staatsanwaltschaft der Familie vor, rund 145.000 Euro Sozialleistungen zu Unrecht bezogen zu haben. Zudem sollen sie Bargeld aus Straftaten in die Finanzierung der Immobilie gesteckt haben. Die Angeklagten sollen Teil eines größeren Netzwerks innerhalb einer Großfamilie gewesen sein.
Für den Prozess sind insgesamt zwölf Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil wird voraussichtlich Ende Mai erwartet.

