Ortsvorsteher von Bergheim-Ahe fordert Feuerwerksverbot

In Bergheim-Ahe gab es an Silvester keine Rettungseinsätze. Dennoch fordert Ortsvorsteher Winfried Kösters ein bundesweites Verbot von Feuerwerkskörpern. Er sieht darin eine Entlastung für Rettungskräfte und schlägt Alternativen vor.

© Radio Erft

Winfried Kösters aus Ahe fordert Ende der Silvester-Böllerei

An Silvester blieb es in Bergheim-Ahe ruhig: Nach Angaben von Ortsvorsteher Winfried Kösters gab es keinen einzigen Rettungseinsatz. Trotz dieser positiven Bilanz setzt sich Kösters für ein absolutes Böller- und Feuerwerksverbot in Deutschland ein.

In einem Brief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt argumentiert Kösters, dass der Aufwand für Rettungskräfte an Silvester enorm sei. Sowohl haupt- als auch ehrenamtliche Einsatzkräfte müssten finanziell, personell und zeitlich stark belastet werden, um die Sicherheit beim Abbrennen legaler Feuerwerkskörper zu gewährleisten. Hinzu kämen zahlreiche Einsätze wegen illegaler Böller.

„Ein weiter so“ sei für Kösters keine Option. Er schlägt stattdessen vor, dass Städte zentrale Feuerwerke organisieren oder spezielle Zonen für privates Feuerwerk einrichten könnten. Diese Maßnahmen könnten die Rettungskräfte entlasten und gleichzeitig für mehr Sicherheit sorgen.

Weitere Themen von Rhein und Erft

Weitere Meldungen