Köln: Kölnbäder reduzieren Angebot
Veröffentlicht: Dienstag, 06.09.2022 13:47
Keine Außenbecken, weniger Saunen, geschlossene Rutschen. Wie auch einige Schwimmbäder im Rhein-Erft-Kreis reagieren die Kölnbäder auf die steigenden Energiekosten und schränken ab dem 1. Oktober ihren Betrieb ein. Die Vierjahreszeiten-Becken im Aggrippabad sowie in den Kombibädern Höhenberg, Zollstock, Ossendorf und Zündorf bleiben erstmal bis März zu.

Damit bleiben dort auch die Wasserrutschen geschlossen. Die Saunalandschaften bleiben nur noch im Agrippabad, in Ossendorf und Zündorf in Betrieb. Die Kölnbäder wollen so bis zu 15 Prozent Energie einsparen. Die Wassertemperaturen in den Becken bleiben unverändert. 26 Grad für die Sportbecken, 29 Grad für die Lehrschwimmbecken. Weniger würde es für die Schwimmer aber auch die Schüler unangenehm werden lassen, so die GF der Kölnbäder Claudia Heckmann. Auch die Eisfläche im Lentpark soll 6 Wochen später, also nach den Herbstferien geöffnet werden. Trotz der Einsparungen rechnen die Kölnbäder mit Mehrkosten von 1,5 Millionen Euro in diesem Winter. Aktuell gäbe es keine Pläne die Eintrittspreise anzuheben.


