Kölner Kripo gelingt Schlag gegen Betrugsnetzwerk

Die Kölner Kriminalpolizei ist am Mittwochmorgen gegen eine mutmaßliche Betrugsbande vorgegangen. Bei den Durchsuchungen wurde ein 42 Jahre alter Hauptverdächtiger festgenommen. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei mehreren Millionen Euro.

© Pixabay (Symbolbild)

Die Kölner Kriminalpolizei ist am Mittwoch (01.04.) gegen eine mutmaßliche Betrugsbande vorgegangen. Bei einem Großeinsatz am frühen Morgen durchsuchten die Ermittler mehrere Objekte in Düsseldorf und Gelsenkirchen. Nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft wurde dabei ein 42 Jahre alter Mann festgenommen. Er gilt als Hauptverdächtiger. Die Ermittler werfen ihm vor, seit 2020 ein Netzwerk aus sogenannten Scheinfirmen aufgebaut zu haben. Über diese Firmen sollen unter anderem Fahrzeuge, Baumaterialien und Elektronik betrügerisch bestellt worden sein. Anschließend sollen die Waren weiterverkauft worden sein, teilweise auch ins Ausland. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei mehreren Millionen Euro. Insgesamt richten sich die Ermittlungen gegen rund 25 Personen. Die Untersuchungen dauern weiter an.

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