Hürth: Einsatzkräfte arbeiten Zugunglück auf

Nach dem Zugunglück in Hürth-Fischenich mit zwei Toten geht es auch bei den Einsatzkräften an die Aufarbeitung. Laut dem Sprecher der Hürther Feuerwehr, Marvin Habbig, war dieser Einsatz auch für erfahrene Feuerwehrleute nicht alltäglich.

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Die Bilder der Schwerverletzten müssten die Einsatzkräfte auch erst verarbeiten. Dabei hilft auch der Kontakt unter den Feuerwehrleuten auf der Wache, so Habbig. "Der gemeinsame Austausch von neuen Kollegen und erfahrenen Kollegen ist sehr wichtig. Alle haben das Angebot, sich bei der psychosozialen Unterstützung zu melden." Schon während des Einsatzes waren Seelsorger im Einsatz, die sich auch um die Einsatzkräfte gekümmert haben. Noch ist unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die Ermittler prüfen noch, ob die Strecke während der Gleisarbeiten gesperrt war und ob die Arbeiter auf den Gleisen sein durften.

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