Herausforderungen bei Feuerwehreinsätzen im Winter
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.01.2026 08:42
Schnee und Minustemperaturen stellen auch die Feuerwehren im Rhein-Erft-Kreis vor Herausforderungen. Vor allem die Anfahrt zu den Einsatzorten wird durch das Winterwetter teilweise erschwert.

Die Feuerwehren im Rhein-Erft-Kreis müssen auch bei Schnee und Minustemperaturen regelmäßig zu Bränden ausrücken. Das Winterwetter bringt dabei einige Herausforderungen mit sich, insbesondere für die Einsatzkräfte vor Ort.
Die größte Gefahr sieht der Kreisbrandmeister im Rhein-Erft-Kreis aktuell in den erschwerten Bedingungen bei der Anfahrt. Glatte Straßen und Schneefall machen es den Feuerwehrleuten schwieriger, schnell zu den Gerätehäusern und Einsatzorten zu gelangen. Vor Ort kann es zusätzlich glatt werden, wenn Löschwasser auf Straßen oder Gehwegen gefriert. Um diese Stellen zu sichern, führen die Feuerwehrfahrzeuge derzeit in der Regel einen Sack Streusalz mit.
Auch die Kleidung der Einsatzkräfte wird bei den niedrigen Temperaturen zur Herausforderung. Sp schützt die Schutzkleidung zwar vor Feuer und Hitze, bei Minusgraden wärmt sie jedoch nicht optimal – und nach den Einsätzen können die geschwitzten Feuerwehrleute schnell auskühlen.
Das Löschwasser selbst stellt hingegen keine Gefahr dar: Es kann bei den aktuellen Temperaturen weder in den Hydranten noch in den Schläuchen oder Fahrzeugen gefrieren, so der Kreisbrandmeister.


