Fruchtig-knackiger Sommersalat mit Erdbeerdressing

Sommersalat mit Erdbeer-Vinaigrette
© Christin Klose/dpa-tmn

Vorspeise? Beilage? Beides!

Diespeck (dpa/tmn) - Wenn frische Erdbeeren Saison haben, liegt es nahe, die süßen Früchte im Salat unterzubringen. In die Schüssel kommt erst einmal, was der Geschmack hergibt: «Das können verschiedene Blattsalate sein, Gurken, Tomaten, Paprika, Avocado», zählt Roswitha Schemm auf. Sie betreibt mit Mann und Sohn den Erdbeerhof Zehelein-Schemm in Franken.

Das I-Tüpfelchen im Sommersalat sind natürlich die frischen Erdbeeren – und dazu ein Dressing aus den pürierten Naschfrüchten. Roswitha Schemm rät zu einer 500-Gramm-Schale für eine Schüssel Salat. «Man isst ein paar beim Zubereiten, gibt einige in den Salat und macht ein Dressing, dann sind sie auch schon weg.»

Zutaten für das Erdbeer-Salatdressing

  • 100 g reife und süße Erdbeeren
  • 3 EL Olivenöl (oder ein anderes Salatöl)
  • 1 EL heller Essig (am besten weißer Balsamico oder Apfelessig)
  • 1 TL Honig oder Ahornsirup
  • 1 TL Senf
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1.  Pürieren: Die Erdbeeren zusammen mit dem Essig, Honig und Senf in einem hohen Gefäß sehr fein pürieren.
  2.  Emulgieren: Das Öl langsam unter ständigem Rühren (oder kurzem Mixen) einlaufen lassen, bis die Vinaigrette eine cremige Konsistenz bekommt.
  3.  Abschmecken: Mit Salz und Pfeffer würzen.

Drei Tipps für den besonderen Clou:

  • Mehr Leuchtkraft: Ein kleiner Löffel Holunderbeer- oder schwarzer Johannisbeersaft macht das Dressing noch farbintensiver.
  • Geschmacksbooster: Zwei bis drei fein gehackte Basilikumblätter oder etwas Rosmarin geben dem Dressing eine mediterrane Note. Eine winzige Messerspitze Chiliflocken oder ein paar Tropfen Tabasco verleihen der Vinaigrette eine aufregende Tiefe.
  • Topping: Essbare Blütenblätter machen aus dem Salat eine Augenweide. Entweder kaufen Sie essbare Bio-Blüten oder haben vielleicht selbst welche im Garten. Roswitha Schemms Favorit sind Kornblumen. «Man fasst die feinen Blüten am Schopf und zieht sie heraus», sagt sie. «Dann hat man feine Blütenfäden, die aussehen wie blauer Safran.» Ebenfalls ein blaues Highlight sind Borretschblüten.
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