Frechen: Viele Möglichkeiten nach Aus der Brikettfabrik

Wenn Ende 2022 das Aus für die RWE-Brikettfabrik Wachtberg in Frechen kommt, könnten sich hier gut Unternehmen aus anderen Branchen ansiedeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die RWE Power der Stadt Frechen übergeben hat.

© RWE Power

Denkbar wäre zum Beispiel die Ansiedlung von Unternehmen aus der Nahrungsmittelindustrie, aus der Bioökonomie oder auch ein Bahn-Instandhaltungswerk. Laut Studie wäre das Gelände sowohl für ein großes Unternehmen, aber auch für viele kleinere geeignet. Denkbar wären zum Beispiel ein Gewerbe- und Industriepark bzw. ein Industrie-Campus mit vielen kleinen Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Damit der reibungslose Übergang von Brikettfabrik zur neuen Nutzung klappt, müssten nach Angaben der Studie zwei Voraussetzungen erfüllt sein: die Stadt Frechen muss die politischen Rahmenbedingungen schaffen, und RWE muss dafür sorgen, dass die Fabrik Frechen rechtlich nicht mehr als Bergbaubetrieb gilt. Die Brikettfabrik schließt Ende 2022, davon sind rund 700 Arbeitsplätze bei RWE und den Partnerfirmen betroffen. Das Kraftwerk und die Herstellung von Braunkohlenstaub werden dagegen fortgesetzt.

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