Brühl: Mehrheit der Politiker sagt Nein zu Verpackungssteuer

In Brühl wird es vorerst keine zusätzliche Abgabe auf To-Go-Becher, Pommes-Schälchen und andere Einwegverpackungen geben. Ein entsprechender Prüfauftrag der Grünen ist im zuständigen Ausschuss mit deutlicher Mehrheit abgelehnt worden.

© Radio Erft (Symbolbild)

Brühl: Keine Steuer für Einwegverpackungen

In Brühl wird keine Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen eingeführt. Der zuständige Ausschuss hat einen Prüfauftrag der Grünen mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.

Die Grünen hatten sich dafür eingesetzt, eine solche Steuer zu prüfen. Ihr zentrales Argument war die Müllmenge, die durch To-Go-Becher, Pommes-Schälchen und andere Einwegverpackungen entsteht.

Nach Angaben der Grünen unter Berufung auf den NABU fallen in Deutschland pro Jahr rund 350.000 Tonnen Müll durch Einwegverpackungen an. Auf Brühl heruntergerechnet seien das etwa 200 Tonnen.

Die anderen Fraktionen folgten dem Vorschlag jedoch nicht. Sie begründeten ihre Ablehnung mit dem hohen bürokratischen Aufwand, den eine Verpackungssteuer verursachen würde.

Weitere Themen von Rhein und Erft

Weitere Meldungen