Verletzte bei Anti-Kriegs-Demo in Köln

In der Kölner Innenstadt ist es bei einer Anti-Kriegsdemo zu Ausschreitungen gekommen. 12 Polizisten und mehrere Demonstranten wurden am Samstag (30. August) verletzt. Die Polizei setzte Reizgas und Schlagstöcke ein.

© Bundespolizei (Symbolbild)

Versammlung vom Bündnis "Rheinmetall entwaffnen" aufgelöst

Bei einer Anti-Kriegsdemo ist es am Samstag (30. August) in der Kölner Innenstadt zu Ausschreitungen gekommen. Nach ersten Angaben sollen dabei 12 Polizisten und mehrere Demonstranten verletzt worden sein. Am Nachmittag waren die zwei Demozüge mit rund 3.000 Teilnehmern am Heumarkt gestartet. Laut der Polizei sollen einzelne Personen vermummt gewesen sein. Außerdem wurden Rauchtöpfe gezündet. In einem Begleitfahrzeug fanden die Ermittler Pyrotechnik, Brennspiritus und Gasflaschen. Die Polizei setzte Reizgas und Schlagstöcke ein und löste die Versammlung des Bündnisses "Rheinmetall entwaffnen" vorzeitig auf. Eine Gruppe, aus der heraus die Polizei angegriffen worden sein soll, wurde festgesetzt. Die Feststellung der Identität dieser Teilnehmer dauerte bis in die Nacht an.

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