Stadt Elsdorf will Grouvener Weiher retten

In Elsdorf gerät der Grouvener Weiher durch den sinkenden Zufluss aus dem Tagebau unter Druck. Die Stadt hat mit THW und RWE erste Sofortmaßnahmen vereinbart, um das Angelgewässer zu stabilisieren.

© Stadt Elsdorf (Archivbild)

Maßnahmen für den Grouvener Weiher in Elsdorf

In Elsdorf ist die Zukunft des Grouvener Weihers durch den Kohleausstieg gefährdet. Seit rund zwei Monaten reicht das Sümpfungswasser aus dem Tagebau nicht mehr aus, um das beliebte Angelgewässer zu versorgen.

Die Stadt Elsdorf will den Grouvener Weiher trotzdem erhalten und hat dafür alle Beteiligten an einen Tisch geholt. Bei dem Treffen wurden mehrere Maßnahmen beschlossen.

Kurzfristig hat das Technische Hilfswerk Wasser aus dem öffentlichen Netz in den Weiher gepumpt. Außerdem prüft RWE weitere technische Möglichkeiten. Das Unternehmen hat zugesagt, bei Bedarf auch Wassertransporte mit Tankwagen zu organisieren.

Parallel dazu muss der Fischbestand deutlich verringert werden. Nach Angaben der Beteiligten leben derzeit etwa zehn Tonnen Fisch in dem Gewässer. Das ist für die Größe des Grouvener Weihers zu viel.

Langfristig sucht die Stadt Elsdorf nach alternativen Wasserquellen. Mit dem Ende des Tagebaus fällt die bisherige Versorgung des Weihers komplett weg.

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