
Neue Anlage in Wesseling: Shell investiert in grüne Zukunft
Shell in Wesseling hat einen weiteren Schritt zur Reduktion von CO2-Emissionen unternommen. Am Mittwochmorgen (6. November) übergab das Unternehmen das Baufeld für eine neue Produktionsanlage an den Generalunternehmer. In dieser Anlage werden künftig keine Kraft- oder Brennstoffe mehr hergestellt, sondern sogenannte Grundöle, die unter anderem in Schmierölen und der Pharmaindustrie Verwendung finden.
Ein besonderes Merkmal der neuen Anlage ist der Einsatz eines elektrischen Ofens, wie Amu Arenja, Projektmanager bei Shell, erklärt. Er sei das erste seiner Art in der petro-chemischen Industrie. Die benötigte Energie wird aus grünem Strom gewonnen. Die Fertigstellung der Produktionsanlage ist in drei bis vier Jahren geplant. Zusätzlich will Shell bestehende Anlagen umrüsten.
Millioneninvestition ist ein gutes Signal
Die Investitionskosten für dieses Projekt liegen laut Unternehmensangaben im dreistelligen Millionenbereich. Für die Stadt Wesseling und den Rhein-Erft-Kreis ist dies ein positives Signal. Der Wesselinger Bürgermeister Ralph Manzke sieht in der Bauentscheidung ein klares Bekenntnis zum Standort Wesseling. Auch der stellvertretende Landrat Bernhard Ripp betont, dass das Rheinland dadurch weiterhin ein Standort für zukunftsweisende Produkte bleibt.