Prozessbeginn im Fall von homophober Attacke in Köln

Im Kölner Agnesviertel kam es im Februar 2025 zu einem gewaltsamen Übergriff auf zwei Frauen, der nun vor dem Kölner Landgericht verhandelt wird. Der Beschuldigte ist offenbar psychisch krank. Er steht unter dem Verdacht der Körperverletzung und Bedrohung. Die Staatsanwaltschaft geht von Schuldunfähigkeit zum Tatzeitpunkt aus.

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Verhandlung vor Kölner Landgericht: Vorwurf der homophoben Gewalt im Agnesviertel

Vor dem Kölner Landgericht beginnt am Montag (16.03.) der Prozess gegen einen offenbar psychisch kranken Mann. Er wird beschuldigt, im Februar 2025 im Kölner Agnesviertel eine Frau angegriffen zu haben. Der Vorwurf lautet, dass der Angeklagte der Frau mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat, nachdem er sie mit einer anderen Frau Händchen haltend gesehen habe.

Nach der Attacke soll der Mann die beiden Frauen mit sexualisierten Beleidigungen beschimpft und zusätzlich bedroht haben.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte zum Zeitpunkt der Tat schuldunfähig war.

Für die Verhandlung sind drei Termine angesetzt. Das Urteil wird voraussichtlich Ende März verkündet.

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