Polizei: Relativ ruhiger Start in den Straßenkarneval
Veröffentlicht: Freitag, 13.02.2026 05:50
In Köln und dem Rhein-Erft-Kreis haben die Jecken überwiegend friedlich Weiberfastnacht gefeiert. Es gab keine herausragenden Polizei-Einsätze, aber vor allem die Kölner Beamten hatten natürlich trotzdem viel zu tun.

Platzverweise, Schlägereien, Alkoholleichen
Der Auftakt in den Straßenkarneval ist für Polizei und Rettungskräfte in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis vergleichsweise entspannt gelaufen. Wohl wegen des Wetters waren deutlich weniger Feiernde als in den Vorjahren unterwegs und haben überwiegend friedlich gefeiert. Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis hat jetzt eine vorläufige Bilanz zu den Einsätzen an Weiberfastnacht gezogen. Demnach mussten die Beamten bis zum frühen Freitagmorgen zu insgesamt 36 Einsätzen ausrücken. Dabei wurden fünf Platzverweise ausgesprochen und acht Strafanzeigen wegen Körperverletzungen angefertigt. Auch einige alkoholisierte Autofahrer wurden aus dem Verkehr gezogen.
In Köln war natürlich deutlich mehr los: Allein bis 19 Uhr wurden zwölf Personen in Gewahrsam genommen. Ein Mann soll einer Frau das Handy in der Weidengasse geraubt haben, dass er sich angeblich nur kurz ausleihen wollte. Er gab es aber nicht zurück, bedrohte die Frau mit einer Machete und flüchtete. Außerdem gab es möglicherweise eine Vergewaltigung unter Männern im Zülpicher Viertel. Einer von ihnen soll den anderen Mann zum Oralverkehr gezwungen haben. Und ein Randalierer verletzte einen Polizisten so schwer im Gesicht, dass er nicht mehr dienstfähig war.
In Köln zählten Feuerwehr und Rettungsdienste an den Unfallhilfestellen über 250 Einsätzen – zum Beispiel wegen übermäßigen Alkoholkonsums. In etlichen Fällen hatten Minderjährige zu viel getrunken. Acht Menschen wurden wegen nach Schlägereien betreut.
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