NRW startet Aktion gegen K.O.-Tropfen zum Karneval

K.O.-Tropfen sind auf Partys eine unsichtbare Gefahr - besonders in der Karnevalszeit. Mit einer Aktion in Düsseldorfer Kneipen will die NRW-Justizminister Limbach jetzt sensibilisieren und Betroffene schützen.

Bierdeckel K.O.-Tropfen
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NRW-Justizminister im Interview: Härtere Strafen bei Einsatz von K.O.-Tropfen

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NRW-Justizminister Dr. Benjamin Limbach
NRW-Justizminister Dr. Benjamin Limbach setzt sich für härtere Strafen bei Einsatz von K.O.-Tropfen ein© José Narciandi
NRW-Justizminister Dr. Benjamin Limbach setzt sich für härtere Strafen bei Einsatz von K.O.-Tropfen ein
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NRW-Opferbeauftragte: Im Ernstfall sofort zur Polizei oder ins Krankenhaus

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Die Opferbeauftragte der NRW-Landesregierung, Barbara Havliza
Die Opferbeauftragte der NRW-Landesregierung, Barbara Havliza, warnt vor der Gefahr durch K.O.-Tropfen im Karneval© José Narciandi
Die Opferbeauftragte der NRW-Landesregierung, Barbara Havliza, warnt vor der Gefahr durch K.O.-Tropfen im Karneval
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Bierdeckel mit klaren Botschaften

Kurz vor dem Start des Straßenkarnevals hat NRW-Justizminister Benjamin Limbach in der Düsseldorfer Altstadt eine Präventionsaktion gestartet. Gemeinsam mit der NRW-Opferbeauftragten Barbara Havliza verteilte er in Gaststätten Bierdeckel, Flyer und Plakate mit dem Slogan „Jeck aber sicher - lass dich nicht K.O.-tropfen“. Ziel ist es, Feiernde direkt dort zu erreichen, wo das Risiko besonders hoch ist: in Kneipen und Clubs.

Die wichtigsten Tipps für Feiernde

Opferbeauftragte Havliza betont vor allem einfache Vorsichtsmaßnahmen: Getränke nie unbeaufsichtigt lassen und im Zweifel lieber wegschütten. Wer sein Glas doch einmal stehen lässt, sollte Freunde bitten, darauf zu achten. Bei plötzlichem Unwohlsein gilt: Nicht alleine gehen und Hilfe suchen.

Schnell handeln im Verdachtsfall

Wenn der Verdacht besteht, dass K.O.-Tropfen im Spiel waren, zählt Zeit. Betroffene sollten sich sofort an die Polizei wenden oder in ein Krankenhaus gehen, damit mögliche Beweise gesichert werden können. Auf den verteilten Materialien finden sich auch QR-Codes zu Hilfs- und Beratungsstellen.

Die wichtigste Hinweise zum Schutz gegen K.O.-Tropfen auf einem Bierdeckel
Die wichtigste Hinweise zum Schutz gegen K.O.-Tropfen auf einem Bierdeckel© José Narciandi
Die wichtigste Hinweise zum Schutz gegen K.O.-Tropfen auf einem Bierdeckel
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Höheres Strafmaß gefordert

Minister Limbach setzt sich zudem für härtere Strafen ein. Er kritisiert, dass Taten mit K.O.-Tropfen bislang teils geringer bestraft werden als solche mit Waffen. Sein Ziel: Eine Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren bei Raub- und Sexualdelikten mit K.O.-Tropfen. Die Verabreichung dieser Substanzen sei lebensgefährlich und dürfe strafrechtlich nicht milder bewertet werden.

Autor: José Narciandi

Im Ernstfall hilft die Opferbratungsstelle des Landes
Im Ernstfall hilft die Opferbratungsstelle des Landes© José Narciandi
Im Ernstfall hilft die Opferbratungsstelle des Landes
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