Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Brühl

In Brühl findet am Donnerstagabend (19. Februar) eine Mahnwache vor dem Rathaus statt. Die Initiative Seebrücke und weitere Organisationen wollen damit ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus setzen. Anlass ist der Anschlag in Hanau vor sechs Jahren.

© Radio Erft / Symbolbild

Brühler Initiative erinnert an Opfer von Hanau

Brühl steht am Donnerstagabend (19. Februar) im Zeichen des Engagements gegen Rechtsextremismus, Rassismus und menschenfeindliche Ideologien. Die Initiative Seebrücke organisiert ab 18 Uhr eine Mahnwache vor dem Rathaus an der Uhlstraße. Anlass ist der rassistische Anschlag in Hanau, bei dem vor sechs Jahren neun Menschen mit Migrationshintergrund getötet wurden. Der Täter erschoss anschließend sich selbst und seine Mutter.

Mit der Mahnwache möchten die Veranstalter nicht nur an die Opfer erinnern, sondern auch eine klare Mahnung aussprechen. Rechtsextreme Gewalt entsteht dort, wo Hass normalisiert wird und Menschen ausgegrenzt werden, heißt es.

Unterstützt wird die Mahnwache vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration, der Brühler Initiative für Völkerverständigung, der Initiative "Christen begegnen Muslimen, Muslime begegnen Christen, der Initiative "Gemeinsam für Brühl", Pax Christi Brühl sowie den Omas gegen Rechts. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von dem jungen Brühler Saxophonisten Jakob Hagen.

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