Köln/Wesseling: Shell will Leck-Schaden genauer beziffern

Der Raffinierie-Konzern Shell will Mittwochmittag Informationen zu einem Leitungsleck veröffentlichen. Die undichte Stelle war im Frühjahr zufällig entdeckt worden – damals hatte Shell nur gesagt, dass aus einer Leitung im Boden Gasöl ausgetreten ist, und dass sich der Schaden auf das Werksgelände beschränkt.

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Nun soll das Ausmaß des Lecks näher beziffert werden. Der WDR berichtet, dass über Monate hinweg rund 400.000 Liter in den Boden gesickert sein sollen – das entspreche der Ladung von über 40 Tanklastern. Seit Jahren kommt es in den Shell-Werken in Godorf und Wesseling immer wieder zu Leckagen in den Leitungen. Zum Beispiel flossen in Wesseling rund eine Million Liter Kerosin aus und verseuchten Boden und Grundwasser.

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