Köln/Wesseling: Shell will Leck-Schaden genauer beziffern
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.2020 08:05
Der Raffinierie-Konzern Shell will Mittwochmittag Informationen zu einem Leitungsleck veröffentlichen. Die undichte Stelle war im Frühjahr zufällig entdeckt worden – damals hatte Shell nur gesagt, dass aus einer Leitung im Boden Gasöl ausgetreten ist, und dass sich der Schaden auf das Werksgelände beschränkt.

Nun soll das Ausmaß des Lecks näher beziffert werden. Der WDR berichtet, dass über Monate hinweg rund 400.000 Liter in den Boden gesickert sein sollen – das entspreche der Ladung von über 40 Tanklastern. Seit Jahren kommt es in den Shell-Werken in Godorf und Wesseling immer wieder zu Leckagen in den Leitungen. Zum Beispiel flossen in Wesseling rund eine Million Liter Kerosin aus und verseuchten Boden und Grundwasser.

