
Mit aufgestellten Schulranzen soll ab 13.30 Uhr auf dem Roncalliplatz vor allem auf das Schicksal der Kinder aufmerksam gemacht werden, so die Initiatoren. Auch NRW Vize-minister-präsidentin Mona Neubaur wird auf der Kundgebung sprechen. Mit der Kundgebung wolle man die völkerrechtswidrige Sprengung des Staudamm verurteilen aber auch auf das Schicksal jener Kinder aufmerksam machen, die wegen des Krieges ihre Schule nicht abschließen können, heißt es in dem Aufruf. Es gehe um Kinder, die den Krieg nicht überlebt hätten, Kinder, die ihren Eltern genommen und nach Russland verschleppt worden seien und Kinder, die aufgrund ständiger Bombenangriffe nicht in die Schule könnten. Mit den aufgestellten Schulranzen gegenüber des Kölner Doms wolle man zeigen, dass das Schicksal dieser Kinder nicht egal sei.