Köln: Mordprozess nach Tod im Krankenhaus

Vor dem Kölner Landgericht beginnt am Donnerstag ein Sicherungsverfahren gegen einen 32-Jährigen. Er soll im November einen krebskranken Mitpatienten in einem Krankenhaus getötet haben. Bei dem Verfahren geht es um die Frage, ob der Beschuldigte in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen wird.

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Sicherungsverfahren vor dem Landgericht Köln

Am Kölner Landgericht beginnt am Donnerstag (16.04.) ein Mordprozess gegen einen 32 Jahre alten Mann. Laut Anklage soll der offenbar psychisch gestörte Beschuldigte im vergangenen November in einem Krankenhaus seinen krebskranken Zimmernachbarn getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, den Beatmungsschlauch des Mannes entfernt zu haben. Trotz Rettungsmaßnahmen sei der Patient an Sauerstoffmangel gestorben.

Vor Gericht geht es jetzt in einem Sicherungsverfahren darum, ob der Beschuldigte wegen Schuldunfähigkeit in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen wird.

Für das Verfahren sind nach Gerichtsangaben vier Verhandlungstage vorgesehen. Mit einem Urteil wird voraussichtlich Mitte Mai gerechnet.

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