Köln: Mega-Deal der HGK droht in letzter Sekunde zu platzen

Es ist eine Art Wirtschaftskrimi zwischen Düsseldorf, Duisburg und Köln. Es geht um hunderte von Schiffen, die Vorherrschaft in der europäischen Binnenschifffahrt, um viel Geld, Politik und Eitelkeiten.

© Radio Erft

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG will die Imperial Logistics International, ein Logistik-Unternehmen aus Duisburg, für knapp 200 Millionen Euro kaufen. Der Stadtrat hatte grünes Licht gegeben, die Bezirksregierung keine Bedenken – trotzdem droht der Mega-Deal in letzter Sekunde zu platzen. Die Stadttochter HGK würde mit dem Kauf schlagartig zu einem internationalen Schwergewicht der Logistikbranche werden. Bis Morgen muss der Mega-Deal über die Bühne gehen. Kurz vor der Schlusslinie kommt aber plötzlich Post aus Düsseldorf. Das Ministerium habe noch Fragen und rechtliche Vorbehalte. Der Deal droht zu platzen. Gerüchte tauchen auf, das Land wolle den Marktführer, den Binnenhafen in Duisburg schützen, denn da hält es 75 Prozent. Außerdem gäbe es persönliche Befindlichkeiten der Beteiligten in Duisburg, Köln und der Landeshauptstadt.

Weitere Meldungen