Kerpen: "Buirer für Buir" enttäuscht nach Leitentscheidung

Zutiefst enttäuscht – so reagiert die Initiative Buirer für Buir auf die neue Leitentscheidung für das Rheinische Revier. Aus Sicht eines Sprechers ist die Entscheidung der Landesregierung kein Aufbruch, sondern zementiert Probleme und Ungerechtigkeiten auf Jahrzehnte.

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Beispielsweise verliert die Stadt Kerpen aus Sicht der Initiative durch die Leitentscheidung Entwicklungschancen, und auch der Hambacher Forst würde durch die festgeschriebene Insellage in seiner Substanz gefährdet. Der Energiekonzern RWE will sich derzeit noch nicht äußern: laut einem Sprecher will der Konzern die Leitentscheidung erst einmal studieren. Wirtschaftsminister Pinkwart hat die neue Leitentscheidung am Dienstagnachmittag vorgestellt: zu den zentralen Punkten gehört beispielsweise, dass der Hambacher Forst erhalten bleibt. Außerdem können auch Teile von Manheim-alt stehen bleiben, beispielsweise der Waldfriedhof und eventuell auch die Kirche. Noch ist laut Pinkwart aber nicht klar, wie viel von Manheim-alt abgebaggert werden muss, um genug Abraum für die Rekultivierung und die Stabilisierung der Tagebaukante zu bekommen.

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