Festnahme in Köln nach Handgranaten-Fund

Die Polizei hat am Donnerstag in Köln einen 30-jährigen Mann mit mutmaßlichen Verbindungen ins Rockermilieu festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, eine schwere Erpressung mit Schüssen und einer Handgranate in Höhenhaus angestiftet zu haben.

© Pixabay | Symbolbild

Festnahme in Köln: Rocker soll Erpressung geplant haben

Mehr als ein Jahr nach dem Fund einer Handgranate in einem Kölner Vorgarten haben Einsatzkräfte einen 30-Jährigen festgenommen, der hinter der Aktion stecken soll. Der Zugriff erfolgte am Donnerstag im Rahmen von Ermittlungen zu einem Vorfall aus dem März vergangenen Jahres. Damals fielen nach Angaben der Polizei mehrere Schüsse auf die Fassade eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Höhenhaus. Der nun festgenommene 30-Jährige soll einen Komplizen zu dieser Tat angestiftet haben, um einen sechsstelligen Geldbetrag zu erpressen. Zusätzlich soll der Verdächtige damals eine scharfe Handgranate vor dem betroffenen Gebäude platziert haben. Diese detonierte laut den Ermittlern nur aufgrund eines technischen Defekts nicht.

Zeitgleich zur Festnahme durchsuchten die Beamten am Donnerstag insgesamt drei Wohnungen in Köln. Dabei stellten die Ermittler mehrere Mobiltelefone als Beweismittel sicher. Waffen wurden bei den Durchsuchungen nach aktuellem Stand nicht gefunden. Der Beschuldigte wird dem Rockermilieu zugerechnet.

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