Erftstadt: NRW-Opposition kritisiert Katastrophen-Management
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.01.2022 18:54
Die Opposition im NRW-Landtag hat ihre Kritik am Flut-Krisenmanagement der Landesregierung noch einmal verschärft.Nach Ansicht von SPD und Grünen wurde auf die Katastrophe damals nicht angemessen reagiert.

Und jetzt behindere die Landesregierung die Aufklärung im Untersuchungsausschuss, um Ergebnisse erst nach der Landtagswahl zu erhalten. Laut SPD ist aber anhand der vorliegenden Akten schon erkennbar, dass das Land zu spät reagiert und den Ernst der Lage nicht erkannt hat. Die Landesregierung hätte spätestens am Montag, dem 12. Juli handeln müssen, findet SPD-Obmann Kämmerling. Und die Grünen sagen: Trotz der größten Naturkatastrophe in der Geschichte von NRW habe die Landesregierung nicht einmal einen Krisenstab eingesetzt und keine Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet. Und die Minister seien im Urlaub und der Ministerpräsident auf Wahlkampftour gewesen. Die Kommunen hätten mit einer Katastrophe diesen Ausmaßes nicht allein gelassen werden dürfen, ergänzt die SPD. Die CDU spricht von vorschnellen Urteilen und sagt, die Opposition spiele ein politisch motiviertes Theater.


