Brühl/Erftstadt: Gestank kommt wohl aus dem VZEK

Immer wieder stinkt es in Brühl-Heide, Kierberg und Vochem oder sogar in ganz Brühl bestialisch. Nachdem sich die Beschwerden der Anwohner gehäuft haben, hat die zuständige Bezirksregierung das Verwertungszentrum Erftkreis in Köttingen unter die Lupe genommen.

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Das Ergebnis laut Stadt Brühl: die Kompostierungsanlage könnte als Hauptverursacher für den Gestank verantwortlich sein. Dort wird Wurzelholz zerkleinert und gesiebt. Auch die Leichtverpackungsanlage trägt nach Angaben der Stadt ihren Teil zum Gestank bei, weil die Tore beschädigt sind und nicht mehr geschlossen werden können; dazu kommen die Riesenmüllberge durch die Hochwasser-Katastrophe. Allerdings müssen die Anwohner wohl mit dem Gestank in bestimmtem Maße leben. Denn die Firmen können nicht geruchsfrei betrieben werden und haben deshalb auch entsprechende Genehmigungen. Vorausgesetzt, es kommt nur an 10 Prozent der Jahresstunden zu Geruchsbelästigungen der Anwohner. In der nächsten Zeit soll es aber weitere Kontrollen geben und die Verantwortlichen wollen prüfen, inwieweit zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Wer Geruchsbelästigungen melden möchte, kann das mit Datum, Uhrzeit und genauer Beschreibung der Belästigung bei der Stadt Brühl machen.

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