Bezahlkarte für Geflüchtete jetzt in Wesseling

Seit dem 1. Januar gibt es in Wesseling die verpflichtende Bezahlkarte für Geflüchtete. Überweisungen und Abhebungen sind nur eingeschränkt möglich und sorgt für mehr Aufwand für Verwaltung und Geflüchtete.

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Karte gilt seit dem 1. Januar

Seit dem 1. Januar gibt es in Wesseling jetzt die verpflichtende Bezahlkarte für Geflüchtete. Der Stadtrat hatte das im letzten April beschlossen, trotz vieler Bedenken der Verwaltung wegen der entstehenden Kosten und der zusätzlichen Arbeit. Jeden Monat bucht die Verwaltung den zustehenden Betrag nach dem Asylbewerberleistungsgesetz auf die Karte. Sie gilt bundesweit, aber nicht für Überweisungen ins Ausland oder Glücksspiel, Abhebungen kosten extra. Bezahlt werden kann mit der Karte außerdem nur in den Geschäften, die bei dem System mitmachen. Für Überweisungen, etwa für Handyverträge, Versicherungen oder Vereinsbeiträge, braucht man eine Genehmigung der Stadt. Und das bedeutet einen hohen Mehraufwand für die Geflüchteten und die Mitarbeiter der Verwaltung, heißt es von der Stadt.

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