Bedburg: Doppelsieg für das Silverberg-Gymnasium

Schmuck mit Notfallsignal und ein digitales Fluchtwegesystem haben zwei Teams des Silverberg-Gymnasium in Bedburg zum Erfolg verholfen. Beim regionalen Deutschen Gründerpreis für Schüler belegten sie mit ihren Ideen Platz 2 und 3.

© pixabay / Symbolbild

Damit haben sie sich gegen mehr als 40 Teams aus der Region durchgesetzt. Veranstalter sind neben der Kreissparkasse Köln die Sparkassen, das ZDF, „stern“ und Porsche.

Platz 3: Team Cook What’s Left

Im Fokus des Geschäftskonzepts stehen Nachhaltigkeit, ein organisierter Alltag und ein preiswerter Lebensmitteleinkauf. Es setzt dazu auf einen modernen Scanner, der an jedem Kühlschrank angebracht werden kann und mit einer App verbunden ist. Eingekaufte Ware wird beim Einsortieren in den Kühlschrank gescannt, so dass die App rechtzeitig informieren kann, bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft. Ebenfalls gibt die App Rezeptvorschläge, die zu den im Kühlschrank vorrätigen Produkten passen. Mit dieser Idee möchten Philomena Peters, Arul Bharath Nayar, Tobias Nickel, Mika Forst, Anastasia Astone und Yunes Göycali von dem Bedburger Gymnasium der zunehmenden Lebensmittelverschwendung entgegenwirken.

Philomena Peters, Arul Bharath Nayar, Tobias Nickel, Mika Forst, Anastasia Astone und Yunes Göycali© Kreissparkasse Köln
Philomena Peters, Arul Bharath Nayar, Tobias Nickel, Mika Forst, Anastasia Astone und Yunes Göycali
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Platz 2: Team Smart2Exit

Das Trio Sina Siedentop, Hannah Horst und Simon Brebeck möchte Bürokomplexe oder große öffentliche Gebäude sicherer machen. So werden die Bauten mit Sensoren, Rauchmeldern und Wärmebildkameras ausgestattet, die mit einem digitalen Fluchtplan verbunden sind. Akku und Panzerverglasung sorgen dafür, dass der Fluchtplan nicht durch das Feuer beschädigt wird. Durch die Vernetzung kann im Brandfall der ideale Fluchtweg errechnet und angezeigt werden. Auf diese Weise können sich mehr Menschen in kürzerer Zeit selbst in Sicherheit bringen. Smart2Exit verstehen ihre Produktidee als zeitgemäße Weiterentwicklung der bisherigen analogen Fluchtwegesysteme, bei denen Fluchtwegetafel, Notbeleuchtung und Rauchmelder nicht miteinander vernetzt sind.

Sina Siedentop, Hannah Horst und Simon Brebeck© Kreissparkasse Köln
Sina Siedentop, Hannah Horst und Simon Brebeck
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