Ausgangs-Begrenzung in immer mehr Städten

In Bedburg gibt es ab sofort auch Einschränkungen, was den Aufenthalt im Freien angeht. Mehr als drei Personen dürfen jetzt nicht mehr in der Öffentlichkeit zusammen sein, so Bürgermeister Solbach. Ausnahmen gelten nur für Familien.

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Außerdem hat die Stadt einen zusätzlichen privaten Sicherheitsdienst engagiert. Er soll sensible Punkte wie das Schulzentrum oder die Burgruine Alt-Kaster kontrollieren. Wer größere Menschen-Ansammlungen sieht soll die Stadt informieren. Die schickt dann das Ordnungsamt los, um die Versammlung aufzulösen.

Jetzt zieht auch Bergheim mit ähnlichen Maßnahmen nach. Bürgermeister Mießeler hat den Aufenthalt auf allen Sport- und Spielplätzen untersagt. Außerdem ist ab sofort auch Grillen und Shisha-Rauchen auf öffentlichen Plätzen und in Bergheims Grünanlagen verboten. so sollen Ansammlungen von Personen auf Plätzen und Grünanlagen, die sich in geselliger Runde zusammensitzen möglichst verhindert werden, so Mießeler. Ähnliches gilt ab sofort auch in Erftstadt. Seit Freitag gilt ebenfalls ein Versammlungsverbot unter freiem Himmel. Ordnungsamt und Polizei sollen das Verbot im gesamten Stadtgebiet überprüfen, heißt es. In Kerpen sind Zusammenkünfte von mehr als drei Personen unter freiem Himmel ab Samstag verboten.

Köln wartet Freitag- und Samstagabend ab

In Köln sind am Freitag keine weitren Einschränkungen verhängt worden. Die Kölner sollen eine Chance bekommen, die bereits verhängten Maßnahmen und Regeln einzuhalten. Viele Sachen wie das Schließen von Restaurants oder das Verbot von größeren Gruppen auf der Straße gelten in Köln bereits seit einigen Tagen. Das soll also erstmals wirken. Die Nacht zu Freitag sei in Sachen Partys und Ansammlungen schon deutlich ruhiger geworden, heißt es. Entscheidend ist was Freitag und Samstagabend passieren wird. Halten sich nicht alle an die Verbote, wird der Krisenstab der Stadt Köln am Sonntag über Ausgangssperren für Köln beraten, unabhängig davon was die Bundesregierung am Sonntag entscheiden wird.

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